Hormonyoga-Kurs ab 16. April
Atmung und Hormone hängen eng zusammen. Eine ruhige, tiefe Atmung aktiviert den Entspannungsmodus, eine schnelle, flache lässt die Stresshormone steigen. Die Atmung verändert sich im Lauf des Menstruationszyklus. In der Follikelphase (Tag 1 bis Eisprung) ist der Atem meist ruhig und stabil, die CO2 Toleranz hoch, die Frau leistungsfähiger. In der Lutealphase (Eisprung bis Periode) steigt die Atemfrequenz, CO2 sinkt. Die Frau ist kurzatmiger, das Nervensystem empfindlicher. In der Menopause sinkt das Progesteron, die Atemsteuerung ist weniger stabil, die CO2-Toleranz nimmt ab, der Atem wird schneller und flacher, die Belastbarkeit sinkt.
Hormonyoga legt u. a. einen starken Fokus auf die Atmung. Eine tiefe Bauchatmung beruhigt das Nervensystem und massiert gleichzeitig die Eierstöcke, mit der Ujjayi-Atmung wird die Schilddrüse aktiviert. Beruhigende Atemübungen fördern Entspannung und Schlaf.
Die Methode wird eingesetzt bei allen Arten des hormonellen Ungleichgewichts: Niedrige Hormonwerte, hormonell bedingte Unfruchtbarkeit, menstruelle Beschwerden, PMS, PDMS, PCOS, Hashimoto, Amenorrhoe, Eierstockzysten, vorzeitige Menopause.
Kontraindikation:
Da die Übungsreihe sehr anregend auf die Hormone wirkt, wird in folgenden Fällen davon abgeraten: Während der Schwangerschaft und drei Monate nach der Entbindung, bei hormonell bedingtem Brustkrebs, bei größeren Myomen (kleinere verschwinden oft bei der Hormonyoga-Praxis), bei fortgeschrittener Endometriose, nach Operationen nur mit ärztlicher Erlaubnis. Bei Bluthochdruck und Schilddrüsenüberfunktion werden einige Übungen angepasst.
Ergänzend zum Hormonyoga bieten wir auf Wunsch auch Fachberatung Alternative Frauenheilkunde an.
Hormonyoga-Kurs ab 16. April
Für Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch, hormonellen Schwankungen, vor und in der Menopause, präventiv ab Mitte 30. Mit und ohne Yoga-Vorkenntnisse.
Termine: 16./23./30.4./7./14./21.5. jeweils 20:00 – 21:15 Uhr im Studio Schwabing
Kosten: Euro 140,00
Ein Termin kann nachgeholt werden.
